Arbeitszeitgesetz: Abweichungen laufen aus

Ab 1. Juli gilt in Bayern wieder das Arbeitszeitgesetz ohne Ausnahmen. Das Bayrische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat dies der IG BCE Bayern auf Nachfrage bestätigt.  “Die Allgemeinverfügungen der bayerischen Regierungen zum Arbeitszeitgesetz vom 17. März 2020, die Abweichungen vom Arbeitszeitgesetz für „die Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährung der Daseinsvorsorge“ zuließen, voraussichtlich zum 30. Juni 2020 auslaufen”, heißt es aus dem Ministerium.

Dieses Vorgehen stimme mit dem des Bundes überein. Nach derzeitigem Kenntnisstand plant auch das Bundesarbeitsministerium keine Verlängerung seiner COVID-19-Arbeitszeitverordnung über den 30. Juni 2020 hinaus.

“Die Beschäftigen in Bayern tragen ihren Teil zur Bewältigung der Corona-Krise bei. Sie haben in vielen Bereichen ihre besondere Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und haben zum Teil in 12-Stunden-Schichten gearbeitet, obwohl dies eine große Belastung ist. Dafür verdienen sie Respekt und Dank – daran sollten die Arbeitgeber in den kommenden Tarifrunden denken”, sagt Beate Rohrig, Landesbezirksleiterin der IG BCE Bayern.

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