Das Team der IG BCE Bayern berichtet hier regelmäßig über Neuigkeiten in den von ihr betreuten Branchen und Betrieben. Die neuesten Beiträge stehen oben auf der Seite. Für ältere Beiträge einfach nach unten scrollen ...

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Landesbezirksdelegiertenkonferenz Bayern 2021

Landesbezirksdelegiertenkonferenz Bayern: „Sie geben den Beschäftigten eine Stimme und der Politik wichtige Impulse“

90 Delegierte, 128 Anträge, fast neun Stunden virtueller Austausch. Das war die Landesbezirksdelegiertenkonferenz Bayern 2021 am Wochenende in bloßen Zahlen. Inhaltlich stehen dahinter zwei intensive Tage, an denen neue Gremien gewählt, leidenschaftlich diskutiert und die Zukunft der gewerkschaftlichen Arbeit in Bayern und darüber hinaus gestaltet wurde. Auf die coronabedingten Herausforderungen, nicht nur für die Konferenz selbst, die pandemiebedingt virtuell stattfinden musste, machte Beate Rohrig direkt zu Beginn aufmerksam. „Wir müssen kreativ sein, um mit den Menschen weiterhin im Gespräch zu sein, denn nur wenn wir viele sind, können wir stark und mutig für die Beschäftigten weiterkämpfen“, so die Landesbezirksleiterin der IG BCE in Bayern.

Warnstreik Railmaint 30.4.2021

48-Stunden-Streik bei Railmaint: „Wir haben den längeren Atem“

Dem ersten Warnschuss musste ein weiterer folgen: Weil der Arbeitgeber trotz eines ersten Warnstreiks Mitte April (Gescheiterte Tarifverhandlungen bei Railmaint: Streikaktion als erster Warnschuss ) nach wie vor kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat, legten nahezu alle 150 Beschäftigten der Railmaint GmbH in Oberhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) rund drei Wochen später erneut die Arbeit nieder. Mit einem 48-stündigen Ausstand verliehen sie am 29. und 30. April ihrer Forderung nach einem deutlichen Gehaltsplus Nachdruck.

Aufgerufen zur neuerlichen Streikaktion hatte der IG-BCE-Bezirk Augsburg. „Oberhausen ist ein rentables Werk mit sehr guten Mitarbeiter*innen“, unterstrich Torsten Falke.

Webseminar: 70 Jahre Montanmitbestimmung – Die Zukunft der Unternehmens-mitbestimmung

Am 10. April 1951 – vor 70 Jahren – beschloss der Deutsche Bundestag das Montanmitbestimmungsgesetz, das bereits am 21. Mai in Kraft trat. Für hunderttausende Beschäftigte des Bergbaus und der Eisen- und Stahlindustrie wurde eine qualifizierte Mitbestimmung Wirklichkeit. Die Belegschaften und ihre Gewerkschaften erhielten dadurch eine gleichberechtigte Stellung in den Unternehmen. Diese Bestimmung setzte Maßstäbe für andere Branchen.

Das am 18. März 1976 verabschiedete Mitbestimmungsgesetz blieb allerdings hinter den
Regelungen des Montanmitbestimmungsgesetzes zurück und führte zunehmend zu Konflikten. Immer häufiger wurden und werden Entscheidungen mit Hilfe des Doppelstimmrechts des Aufsichtsratsvorsitzenden durchgesetzt.

Teilschließung Agfa in Peiting und Peißenberg

Einigungsstelle bei Agfa Peißenberg und Peiting eingerichtet

Die Auseinandersetzungen um die Zukunft von 160 Arbeitsplätzen bei den beiden Agfa Standorten in Peißenberg und Peiting gehen in eine neue Runde. Zusammen mit dem Betriebsrat setzt sich der IG BCE Bezirk München für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze bzw. einen guten Sozialplan ein.

Die IG BCE kämpft für die Beschäftigten in Peißenberg und Peiting

Nach 5 Verhandlungsrunden zu den geplanten Teilschließungsplänen für die Agfa Standorte in Peißenberg und Peiting, hat der Arbeitgeber nun die Einigungsstelle angerufen. Er möchte auf diesem Wege versuchen einen Interessenausgleich zur Umsetzung der Maßnahmen zu erreichen.